Leistungsangst
Leistungsangst tritt auf, wenn die Angst vor Bewertung die Fähigkeit beeinträchtigt, eine Aufgabe auszuführen, zu der man grundsätzlich in der Lage ist. Sie wird durch katastrophische Versagenserwartungen und erhöhte physiologische Erregung angetrieben. Kontrollierte Atmung, mentales Rehearsal (Visualisierung) und kognitive Umdeutung der Erregung als Aufregung sind die wirksamsten Sofortinterventionen.
Leistungsangst — Häufige Symptome
Zittern und Beben
Sichtbares Zittern der Hände, Stimme oder Beine beim Auftreten vor anderen, verursacht durch Adrenalinausschüttung.
Mundtrockenheit und Halskrampf
Schwierigkeiten beim Schlucken oder deutlichen Sprechen aufgrund der Stressreaktion des Körpers, die den Blutfluss vom Verdauungssystem umleitet.
Schwitzen und Erröten
Übermäßige Schweißbildung und sichtbare Hautrötung, insbesondere im Gesicht, am Hals und an den Handflächen.
Gedankenblockade
Plötzliche Unfähigkeit, gut bekanntes Material abzurufen – Vergessen von Texten, Antworten oder Gesprächspunkten mitten in der Darbietung.
Katastrophisches Denken
Vorhersage des schlimmstmöglichen Ergebnisses vor oder während der Darbietung – 'Ich werde versagen', 'Alle werden sehen, dass ich inkompetent bin'.
Vermeidung und Aufschieberitis
Verzögerung der Vorbereitung oder vollständiges Meiden von Leistungssituationen, was paradoxerweise die Angst erhöht und die Bereitschaft verringert.
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