Gesundheitsangst (Krankheitsangststörung)
Gesundheitsangst ist übermäßige Sorge, an einer ernsthaften Krankheit zu leiden, angetrieben durch die Fehlinterpretation normaler Körperempfindungen als gefährlich. Beruhigung durch Ärzte verschafft nur vorübergehende Erleichterung, bevor der Sorgenkreislauf erneut beginnt. Kognitive Verhaltenstherapie, die auf die Reduzierung von Körperkontrollverhalten und das Tolerieren von Unsicherheit bezüglich der Gesundheit ausgerichtet ist, ist der wirksamste Behandlungsansatz.
Gesundheitsangst (Krankheitsangststörung) — Häufige Symptome
Körper-Scanning
Gewohnheitsmäßige Überwachung von Körperempfindungen – Puls messen, Haut untersuchen, Lymphknoten abtasten – auf der Suche nach Krankheitszeichen.
Somatische Amplifikation
Normale Körperempfindungen wie Kopfschmerzen oder Muskelzucken werden als intensiver und bedrohlicher wahrgenommen, als sie tatsächlich sind.
Erschöpfung durch Hypervigilanz
Die ständige mentale Anstrengung, den Körper auf Symptome zu überwachen, führt zu Erschöpfung und kann selbst körperliches Unbehagen erzeugen.
Beruhigung-Suchen
Wiederholtes Aufsuchen von Ärzten, Online-Recherche von Symptomen oder das Bitten nahestehender Personen um Bestätigung, dass nichts nicht stimmt.
Katastrophisierende Interpretation
Sofortiges Springen zu Worst-Case-Diagnosen – Kopfschmerzen als Gehirntumor oder ein ausgelassener Herzschlag als Herzversagen interpretieren.
Vermeidung medizinischer Informationen
Paradoxes Meiden von Gesundheitsnachrichten, Krankenhäusern oder allem Krankheitsbezogenen, um keine Angst auszulösen – oder alternativ zwanghaftes Suchen danach.
Ihren Fortschritt verfolgen
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