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Leistungsangst

Leistungsangst tritt auf, wenn die Angst vor Bewertung die Fähigkeit beeinträchtigt, eine Aufgabe auszuführen, zu der man grundsätzlich in der Lage ist. Sie wird durch katastrophische Versagenserwartungen und erhöhte physiologische Erregung angetrieben. Kontrollierte Atmung, mentales Rehearsal (Visualisierung) und kognitive Umdeutung der Erregung als Aufregung sind die wirksamsten Sofortinterventionen.

LeistungsangstHäufige Symptome

Zittern und Beben

Sichtbares Zittern der Hände, Stimme oder Beine beim Auftreten vor anderen, verursacht durch Adrenalinausschüttung.

Mundtrockenheit und Halskrampf

Schwierigkeiten beim Schlucken oder deutlichen Sprechen aufgrund der Stressreaktion des Körpers, die den Blutfluss vom Verdauungssystem umleitet.

Schwitzen und Erröten

Übermäßige Schweißbildung und sichtbare Hautrötung, insbesondere im Gesicht, am Hals und an den Handflächen.

Gedankenblockade

Plötzliche Unfähigkeit, gut bekanntes Material abzurufen – Vergessen von Texten, Antworten oder Gesprächspunkten mitten in der Darbietung.

Katastrophisches Denken

Vorhersage des schlimmstmöglichen Ergebnisses vor oder während der Darbietung – 'Ich werde versagen', 'Alle werden sehen, dass ich inkompetent bin'.

Vermeidung und Aufschieberitis

Verzögerung der Vorbereitung oder vollständiges Meiden von Leistungssituationen, was paradoxerweise die Angst erhöht und die Bereitschaft verringert.

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Sehen Sie mit AnxietyPulse, wie diese Techniken bei Ihnen im Laufe der Zeit wirken.

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Häufig gestellte Fragen

Ja. Das Yerkes-Dodson-Gesetz, das durch jahrzehntelange Forschung belegt ist, zeigt, dass moderate Erregung die Leistung bei gut erlernten Aufgaben verbessert. Ein gewisses Maß an Nervosität schärft die Konzentration, verkürzt die Reaktionszeit und steigert die Motivation. Leistungsangst wird erst dann problematisch, wenn die Erregung die optimale Schwelle überschreitet und beginnt, die Fähigkeiten zu beeinträchtigen, die Sie demonstrieren möchten — was zu Denkblockaden, Zittern oder Vermeidung führt.