Angst kann zu einem Kater gehören. Allein daraus lässt sich weder eine Angststörung noch eine Alkoholabhängigkeit ableiten. Das NIAAA nennt Angst als mögliches Katersymptom.
Warum das passieren kann
Alkohol kann den Schlaf stören und den Magen reizen. Wenn die Wirkung nachlässt, können Unruhe und Angst zunehmen. Mehrere Faktoren können gleichzeitig wirken. Aus dem Gefühl lässt sich kein Neurotransmitterspiegel bestimmen.
Wie lange dauert es?
Laut NIAAA können Katersymptome 24 Stunden oder länger anhalten. Es gibt keinen verlässlichen Erholungsprozentsatz bis zum Abend und keine garantierte Besserung bis mittags. Anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden sollten individuell abgeklärt werden.
Was du tun kannst
Gib dir Zeit, trinke Wasser und iss, soweit du es verträgst. Das kann Beschwerden lindern, ist aber keine nachgewiesene Heilung eines Katers. Kaffee, Duschen oder weiterer Alkohol beschleunigen die Erholung des Gehirns nicht. Fahre nicht und bediene keine Maschinen, solange du beeinträchtigt bist.
Wann Selbsthilfe nicht reicht
Wenn beim Reduzieren Entzugssymptome auftreten, hole vor einem abrupten Stopp ärztlichen Rat ein. Starke Verwirrtheit, Halluzinationen oder Krampfanfälle benötigen dringende medizinische Hilfe. Siehe die NHS-Informationen zum Alkoholentzug.
Dokumentieren statt diagnostizieren
In einem Angsttagebuch kannst du Alkohol, Schlaf und Beschwerden am Folgetag für ein ärztliches Gespräch festhalten. Es diagnostiziert keinen Entzug, beweist keine Ursache und bestimmt keine sichere Trinkmenge. Unsere App Sober Tracker ist ebenfalls ein Dokumentationswerkzeug, keine Entzugsbehandlung.
Allgemeine Informationen, keine individuelle medizinische Beratung.
